Im nächsten Schritt sollte die Softwarelösung vereinfacht werden und stabiler arbeiten. Dabei wurde auch zunächst der Verzicht auf RTTY-Betrieb in Kauf genommen. Die Anbindung der Logging Software wird hier dadurch erreicht, dass der COM-Port von RS-BA1 auf der Operator-Seite gesplittet wird.

Die beiden folgenden Bilder zeigen das Prinzip:

RS-BA1, ver. 2

tcvr-Seite


RS-BA1, ver. 2 (operator site)

Operator-Seite


Komponente Bemerkungen DL6JZ
tcvr Moderner Icom-tcvr, möglichst viele Funktionen sollten über CAT erreichbar sein. IC-9100

Icom Remote Utility

Diese Komponente von RS-BA1 dient der Übertragung aller Steuer- und Audiosignale zwischen Radio- und Operator-Seite. Auf der Radio-Seite muss diese als Server konfiguriert und gestartet werden, auf Operator-Seite passend als Client.  

Icom Remote Control

Die Komponente von RS-BA1, die der tcvr-Steuerung dient. Sie wird nur auf der Operator-Seite benötigt.  

Serial Port Splitter

Eine Software, die ermöglicht, dass ein COM-Port von mehreren Programmen gleichzeitig benutzt wird. Serial Port Splitter by Eltima

Die Variante arbeitet etwas stabiler als die Ver. 1. Die Hauptprobleme bleiben aber bestehen:

  • Auf der Operator-Seite sind mehrere Programme in definierter Reihenfolge zu starten. Das ist fehlerträchtig und auf Dauer lästig.
  • Alle Software-Komponenten sind passend zueinander zu konfigurieren.
  • Stürzt ein Programm ab, so dauert es lange, bis der ordnungsgemäße Betrieb wieder hergestellt ist.
  • Die Verzögerungen, v. a. der Sende-Empfangs-Umschaltung sind nicht vernachlässigbar. Teilweise wurde das PTT-Signal auch völlig "verschluckt". Schuld ist hier allein die Reaktionszeit von Windows auf dem operator pc.

Und der Serial Port Splitter kostet ca. 100 USD, ich fand keine geeignete preisgünstigere Lösung.

Inzwischen hatte ich mir aber auch schon ein Paar RemoteRig RRC-1258 zugelegt. Und die ersten Ergebnisse damit bewogen mich, keine weiteren Experimente mit Software-Steuerung zu unternehmen.


Bildschirmbild der Transceiver-Steuerung, die Logbuch-Software benutzt einen zweiten Bildschirm.

Screenshot